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Mechanik (1)

Hier findest du alle Inhalte zur Unterrichtseinheit.

Allgemeine Hinweise zu den Themenseiten

 

Die hier angebotenen Themenseiten fassen die grundlegenden Inhalte, Informationen und Hefteinträge zu den Unterrichtsinhalten von verschiedenen Themenbereichen der Fächer Mathematik, Physik und dem Wahlpflichtfach MINT/Technik zusammen. Diese sind online, kostenlos und ohne Registrierung verfügbar und sollen zur besseren Selbstorganisation der Schüler beitragen.

 

Die im Internet bereitgestellten Materialien bieten aber auch noch zusätzliche Möglichkeiten: Sie sollen den Schülern einen Leitfaden zur Vorbereitung auf Kursarbeiten, aber auch bei Fehlstunden zur Nacharbeit der versäumten Unterrichtsinhalte dienen und weiterhin den Eltern die Möglichkeit zur Unterstützung bei den unterrichtsbegleitenden Hilfestellungen geben. Die Zusammenfassungen zu den Unterrichtsinhalten auf den Themenseiten werden dabei jeweils ergänzt durch Lernvideos, Infotexten, Aufgaben, Bildergalerien und interaktiven Tools. Diese sollen dabei helfen selbstständig eigene Ergebnisse zu überprüfen oder zusätzliche Informationen zu den Inhalten erhalten. Bei den Lernvideos handelt es sich teilweise um die YouTube-Video des YT-Kanals Mathe-Physik-Technik. Weiterhin sind bei den einzelnen Folien zusätzliche Videovorschläge von anderen YouTube-Kanälen zugeordnet. Der jeweilige Link leitet dann ggf. direkt auf die YouTube-Video-Seite weiter.

 

Bei den klassischen physikalischen Themenbereichen sind die jeweiligen Folien für den digitalen Unterricht weitestgehend angepasst und optimiert worden. Insbesondere durch die Corona-Krise rückt der digitale und eigenverantwortliche Unterricht immer mehr in den Fokus. Zu den einzelnen Folien sind deshalb jeweils passende Videos zu den Inhalten zugeordnet und zu vielen Folien auch passende Aufgaben eingearbeitet worden. Dadurch sind die Themenbereiche in Teilabschnitten strukturiert und für die Arbeit mit Wochenplänen optimiert worden. Sie ermöglichen den Schülern so die selbstständige Arbeit daheim und geben jedem Schüler die Möglichkeit die Lernziele auch unter den gegebenen Umständen bestmöglich zu erreichen. Dabei können Schüler dann sogar die positiven Seiten des digitalen Unterrichts (Eigenes Lerntempo festlegen, optimale Anpassung von Lernzeit und Zeitpunkt an den eigenen Biorhythmus zum effizienten Lernen, etc.) für sich besonders gut nutzen.


Siehe hierzu auch: → Konzept - mathe-physik-technik.de


Inhalt - Mechanik

 

Teil 1:

Körper und ihre Eigenschaften
Körper und Stoffe
Unterscheide zwischen Körpern und Stoffen
Größen und Einheiten
Kräfte und ihre Wirkung
Kräfte darstellen und messen
Kräfte werden gemessen – Aufgaben
Die Federkonstante
Schwere Masse / Träge Masse
Größenbereiche – Die Masse
Masseeinheiten
Die Grundeinheit ist das Kilogramm (1kg)
Das Volumen
Größenbereiche – Das Volumen
Die Dichte eines Körpers
Aufgaben zur Dichte
Der Auftrieb im Wasser
Schwimmen – schweben - sinken
Der Flaschentaucher

Teil 2:
Mehrere Kräfte wirken gleichzeitig
Das Kräfteparallelogramm – Übung
Flächenbelastung und Druck
Der Druck in Flüssigkeiten
Reibung
Drehmoment und Hebel
Kräfte umleiten – Seil, Stange, Rollen
Die Arbeit
Die Energie
Die mechanische Leistung

→ Teil 3 (Kinematik):
Die Bewegung von Körpern
Vorüberlegungen
Die Geschwindigkeit
Die beschleunigte Bewegung

Übersicht

Newton'sches Kraftgesetz

Impuls und Kraftstoß

Alle Folien in einem Heft

ISBN  978-3-7450-2684-9

Produktplatzierungen

Hinweis:
Für die Unterrichtseinheit ist die Anschaffung des Skripts für meine Schüler nicht notwendig! Die Folien werden nacheinander bearbeitet und notwendige Materialien ggf. kopiert.Es sind keine Lösungen zu den Aufgaben enthalten.

Publikationen

Hinweis:
Die Inhalte dieser Unterrichtseinheit zielen ab auf die Vermittlung der Grundlagen der Thematik und stellen den Stoff inhaltlich zusammenhängend dar. Den Schülern soll die Struktur der physikalischen Themenbereiche somit im Rahmen des Physikunterrichts der Mittelstufe deutlich vermittelt werden.


Physik: Skriptsammlung



Körper und Stoffe


In der Physik ist ein physikalischer Körper oder einfach Körper etwas, das Masse hat und Raum einnimmt. Dazu gehören alle Gegenstände und Lebewesen. Ein Körper ist in der Regel durch eine identifizierbare Begrenzung eingeschränkt. Körper bestehen aus Materie. Ein Körper kann in einem der Aggregatzustände vorliegen, z. B. fest, flüssig oder gasförmig, er kann aber auch aus mehreren Bestandteilen mit möglicherweise unterschiedlichen Aggregatzuständen zusammengesetzt sein.
In der Physik gilt: Jeder Körper nimmt einen Raum ein. Wo ein Körper ist, kann kein zweiter sein.
 
Begrifflich unterschieden wird:
  • der zählbare und teilbare Körper, z. B. „Schneeflocke“, „Brett“ oder „Tropfen“.
  • der nicht zählbare und nicht teilbare Stoff, z. B. „Eis“, „Holz“ und „Wasser“. Ein Stoff ist das, woraus ein physikalischer Körper besteht. Stoffe werden allgemein auch als Substanzen, Materialien (in der Technik) oder Materie (in der Physik) bezeichnet.
Flüssige und gasförmige Körper werden zusammenfassend Fluide genannt. Sie haben keine bestimmte Form und passen sich in der Regel den Gefäßwänden an. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass sich Gase komprimieren lassen, das bedeutet, dass es dadurch dann weniger Raum zur Verfügung hat als vorher. Flüssigkeiten haben dagegen ein nahezu konstantes Volumen. Ein Gas füllt den zur Verfügung stehenden Raum in der Regel voll aus, während eine Flüssigkeit eine Oberfläche ausbildet. Feste Körper besitzen zwar eine feste Form, sie lassen sich aber durch das Einwirken äußerer Kräfte verformen.

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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.


Kräfte und ihre Wirkung


Kraft ist ein grundlegender Begriff in der Physik. Man versteht darunter eine Einwirkung auf einen Körper, die ihn beschleunigt, das heißt seine Geschwindigkeit vergrößert oder verringert oder deren Richtung ändert, oder die ihn verformt. Die Maßeinheit der Kraft ist das Newton (N). Das Formelzeichen der Kraft ist F (von lat. fortitudo oder engl. Force).
Der physikalische Kraftbegriff geht wesentlich auf Isaac Newton zurück, der im 17. Jahrhundert die Grundlagen der Mechanik schuf. Dabei definierte er die Kraft als Ursache für jede Veränderung des Bewegungszustandes eines Körpers. 
Die Bezeichnung Kraft wird in bestimmten Fällen auch im übertragenen Sinn verwendet, gleichbedeutend mit dem Begriff Wechselwirkung. Außerhalb der Physik bezeichnet Kraft:
  • Eine körperliche oder geistige Eigenschaft. Beispiele sind: Geisteskraft, politische Kraft, kraftvolle Stimme, kraftvolle Sprache etc. 
  • Seit etwa dem Ende des 18. Jahrhunderts kann Kraft auch die Personen selbst meinen, die die Träger der Kraft sind (Streitkräfte, Arbeitskräfte, Lehrkräfte).
 
Isaac Newton
Sir Isaac Newton (1642 – 1726) war ein englischer Physiker, Astronom und Mathematiker an der Universität Cambridge. Wie erst später öffentlich bekannt wurde, beschäftigte er sich ebenfalls mit theologischen, historischen und alchemistischen Untersuchungen.
Isaac Newton ist der Verfasser der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica, das ist der Titel seines Buchs, Übersetzung: Die mathematischen Grundlagen der Naturphilosophie. Darin formulierte er die Bewegungsgesetze, womit er den Grundstein für die Mechanik legte. Bekannt ist er auch für seine Leistungen auf dem Gebiet der Optik.
Aufgrund seiner Leistungen, vor allem auf den Gebieten der Physik und Mathematik, gilt Sir Isaac Newton als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten. Die Principia Mathematica werden als eines der wichtigsten wissenschaftlichen Werke eingestuft.

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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.


  1. Schau dir Folie "[03] Mechanik - Kräfte und ihre Wirkung (1)" genau an. 
    a) Ordne die Abbildungen den Kategorien "umgangssprachliche Kraft" und "physikalische Kraft" zu. Begründe dabei deine Wahl.
    b) Finde jeweils 3 weitere Beispiele aus deinem Alltag.
  2. Woran erkennen wir eine "physikalische Kraft"?
  3. Nenne das Formelzeichen für eine physikalische Kraft und begründe die Wahl dieses Buchstabens.
  4. Schau dir das Video "Kraft und ihre Wirkung" an. 
    a) Hier wurden drei verschiedene "Kräftearten" genannt. Welche sind das?
    b) Im Video wurde das Wechselwirkungsprinzip erklärt. Was ist damit gemeint? Erläutere deine Antwort an einem Beispiel.
  5. Erkläre die Begriffe "elastisch" und "plastisch" und nenne jeweils 2 Beispiele.



Kräfte darstellen und messen (Hookesches Gesetz)


Das hookesche Gesetz beschreibt die elastische Verformung von Festkörpern. Dabei ist deren Verformung proportional zur einwirkenden Belastung. Dieses Verhalten ist typisch für Metalle (Metallfedern), wenn die Belastung nicht zu groß wird, sowie für harte, spröde Stoffe oft bis zum Bruch (Glas, Keramik, Silizium).
Das hookesche Gesetz besagt also, dass die Dehnung ∆l  linear von der wirkenden Kraft F abhängt. Das bedeutet, dass nach einer Verdoppelung der Kraft F auch die doppelte Dehnung ∆l auftritt, eine Verdreifachung der Kraft F bewirkt die dreifache Dehnung ∆l, usw..

 

Das lässt sich als Formel folgendermaßen ausdrücken: 

 

F=k∙∆l

 

Die Federkonstante k dient als Proportionalitätsfaktor und beschreibt die Steifigkeit der Feder (Oft wird die Federkonstante auch mit der Variablen D bezeichnet). Bei einer Metallfeder (Schraubenfeder) zeigt sich das lineare Verhalten bei Belastung mit einer angehängten Masse. 
Diese Eigenschaft ist maßgeblich zum Beispiel für die Verwendung von Metallfedern als Kraftmesser und in Waagen. Bei anderen Materialien – wie zum Beispiel Gummi – ist der Zusammenhang zwischen einwirkender Kraft und Ausdehnung nicht linear. Das bedeutet, dass beispielsweise eine Verdopplung der Kraft NICHT die Verdopplung der Dehnung bewirkt.

 

Robert Hooke

Robert Hooke (1635 – 1703) war ein englischer Universalgelehrter, der hauptsächlich durch das nach ihm benannte Elastizitätsgesetz bekannt ist. Hookes Wirken ist eng mit den ersten Jahrzehnten des Bestehens der Royal Society (nationale Akademie der Wissenschaften des Vereinigten Königreiches für die Naturwissenschaften) verbunden. Am Gresham College lehrte er als Professor für Geometrie und hielt Vorlesungen. Nach dem Londoner Großbrand von 1666 war Hooke als Vermesser und Architekt maßgeblich am Wiederaufbau Londons beteiligt. Mit Hilfe optischer Instrumente, an deren Verbesserung er fortwährend arbeitete, beobachtete er sowohl die Erscheinungen am Nachthimmel als auch die nur mit dem Mikroskop zugängliche Welt. So entdeckte er zum einen den Großen Roten Fleck auf dem Jupiter, zum anderen prägte er den Begriff „Zelle“. Mit den für sein Hauptwerk Micrographia angefertigten Zeichnungen eröffnete er Einblicke in den bis dahin weitgehend unbekannten Mikrokosmos. 

 

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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.


Steckbrief: Sir Isaac Newton


Sir Isaac Newton (1642 – 1726) war ein englischer Physiker, Astronom und Mathematiker an der Universität Cambridge und Leiter der Royal Mint. Wie erst später öffentlich bekannt wurde, beschäftigte er sich ebenfalls mit theologischen, historischen und alchemistischen (Alchemie: altertümliche Kombination aus Naturphilosophie, Chemie und Pharmakologie) Untersuchungen.
 
Isaac Newton ist der Verfasser eines der wichtigsten wissenschaftlichen Werke überhaupt, der „Philosophiae Naturalis Principia Mathematica“. Dort beschrieb er mit seinem Gravitationsgesetz die Massenanziehung und formulierte die Bewegungsgesetze, womit er den Grundstein für die klassische Mechanik legte. Bekannt ist er auch für seine Leistungen auf dem Gebiet der Optik.
 
Aufgrund seiner Leistungen, vor allem auf den Gebieten der Physik und Mathematik gilt Sir Isaac Newton als einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten
 
Die Einheit für die Kraft
Das Newton (Einheitenzeichen: N) ist die Einheit der physikalischen Größe Kraft
Der Name „Newton“ wurde 1948 auf der 9. Generalkonferenz für Maß und Gewicht das Newton auf Vorschlag der Internationalen Union für Physik offiziell in den Katalog der benannten Einheiten aufge-nommen.
 
Veranschaulichungen
Die Gewichtskraft eines Objektes in einem Schwerefeld (z.B. auf der Erde) wird in der Einheit Newton angegeben. 
Als Faustregel gilt: 1 kg entspricht auf der Erdoberfläche etwa 10 N
Dies ist aber klar zu unterscheiden von der Masse des Objektes, die in Kilogramm angegeben wird!!! Die beiden physikalischen Größen sind, so wie deren Einheiten kg und N, grundverschieden!
 
Gebräuchliche Vielfache
Das Einheitenzeichen kann mit den üblichen Vorsätzen für Maßeinheiten kombiniert werden:
  • MN, Meganewton (1.000.000 Newton) ist eine Einheit, die bei Schubkräften großer Feststoffraketen (wie etwa beim Space-Shuttle) verwendet wird.
  • kN, Kilonewton (1.000 Newton) ist die übliche Einheit für Kräfte im Bauwesen (1 kN entspricht etwa der Gewichtskraft einer Masse von 100 kg), außerdem der Schubkraft von Strahl- und Raketentriebwerken für Flugzeuge und große Raketen.
  • daN, Dekanewton (10 Newton) ist eine Einheit, die z. B. in der Hebetechnik wie auch bei Ladungssiche-rung zur Angabe der Tragfähigkeit von Seilen oder Gurten verwendet wird und entspricht etwa der Ge-wichtskraft, die auf eine Masse von 1 kg wirkt. 
  • cN, Centinewton oder Zentinewton (0,01 Newton) ist eine übliche Einheit bei der Beschreibung der Fes-tigkeit von Fasern und Garnen und entspricht auf der Erde etwa der Gewichtskraft, die auf eine Masse von 1 Gramm wirkt.

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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.


Schwere Masse und träge Masse


Die Masse ist eine Eigenschaft der Materie. Das Formelzeichen ist m. Die Einheit der Masse ist das Kilogramm mit dem Einheitenzeichen kg. Von 1889 bis 2019 bildete der Internationale Kilogrammprototyp (auch das Urkilogramm genannt) das Referenznormal (also die Vergleichsmasse) für die Maßeinheit Kilogramm. Er wird in einem Tresor des Internationalen Büros für Maß und Gewicht (BIPM) in Sèvres bei Paris aufbewahrt. Seit 2019 wurde eine noch präzisere Festlegung eingeführt. Im Zusammenhang mit geschäftlichen Vorgängen ist in den meisten Industrieländern die Verwendung des Kilogramms als Masseneinheit rechtlich vorgeschrieben. Historisch waren zahllose Gewichtsmaße in Verwendung, die teilweise auch unspezifisch je nach Gegend, Zeit und Produkt angewendet wurden (z. B. Unze, Pfund, Zentner, …). 

 

Sprachgebrauch: Masse und Gewicht 

Die Masse wird außerhalb der Physik, besonders in der Umgangssprache, auch als Gewicht bezeichnet. Beispiele sind das Übergewicht, Leergewicht, Abtropfgewicht oder Gewichtsangaben in Kochrezepten. Dabei muss beachtet werden, dass dieses Wort auch für die Gewichtskraft stehen kann. Die umgangssprachliche Bezeichnung ist deshalb nicht eindeutig.

 

Die schwere Masse - Massenbestimmung

Die direkte Messung der Masse erfolgt durch Vergleich mit einer anderen Masse. Dies kann man mit einer Balkenwaage überprüfen. Zwei Massen sind dann gleich, wenn sie die gleiche Gewichtskraft verursachen. Dabei ist zu beachten, dass die gleiche Masse auf der Erde eine andere Gewichtskraft als beispielsweise auf dem Mond oder anderen Himmelskörpern bewirkt. Die schwere Masse ist ortsabhängig! 

Achtung bei handelsüblichen Waagen!

Diese sind für die Verwendung im Schwerefeld der Erde vorgesehen! Die meisten Messgeräte zur Bestimmung von Massen beruhen darauf, dass die entsprechende Gewichtskraft gemessen wird. Dies wird beispielsweise bei Federwaagen (auch bei einem Kraftmesser, siehe Hookesches Gesetz) verwendet, deren Messprinzip auch den meisten mechanischen Haushaltswaagen zugrunde liegt. 

 

Die träge Masse 

Um den Bewegungszustand eines Körpers zu ändern, muss man daher eine Kraft F aufwenden. Je größer diese Kraft F ist, umso stärker ändert sich die Geschwindigkeit des Körpers. Die träge Masse ist das, was sich der Beschleunigung eines Körpers widersetzt. Die träge Masse ist ortsunabhängig!

 

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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.



Volumenbestimmtung: Differenzverfahren [3:41]

Die Volumenbestimmung durch dasDifferenzverfahren wird anschaulich vorgeführt. 

(Teil 1 und 2 zeigen die Einführung der Einheiten und die Berechnung regelmäßiger Körper. - Siehe: Lern-Archiv Mathematik - Geometrie)

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Volumenbestimmtung: Überlaufverfahren [4:32]

Die Volumenbestimmung durch das Überlaufverfahren wird anschaulich vorgeführt. 

(Teil 1 und 2 zeigen die Einführung der Einheiten und die Berechnung regelmäßiger Körper. - Siehe:  Lern-Archiv: Mathematik - Geometrie)

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Der Auftrieb im Wasser - Das archimedische Prinzip


Beobachtung
Die Gewichtskraft eines Körpers wird beim Eintauchen in eine Flüssigkeit geringer (z.B. ein Stein im Wasser). Dabei kann es sogar dazu kommen, dass der Körper gar nicht unter geht, er schwimmt dann an der Oberfläche (z.B. Holz im Wasser). Der Grund dafür ist der Auftrieb des Körpers in der Flüssigkeit. 

 

Archimedes von Syrakus 

Archimedes (um 287 v. Chr. - 212 v. Chr.) war ein griechischer Mathematiker, Physiker und Ingenieur. Er gilt als einer der bedeutendsten Mathematiker der Antike. Archimedes hat die Technik seiner Zeit und die spätere Entwicklung der Technik, insbesondere der Mechanik, maßgeblich beeinflusst. Er selbst konstruierte allerlei mechanische Geräte, nicht zuletzt auch Kriegsmaschinen.

 

Entdeckung des archimedischen Prinzips

Archimedes war von König Hieron II. von Syrakus beauftragt worden, herauszufinden, ob dessen Krone wie bestellt aus reinem Gold wäre oder ob das Material durch billigeres Metall gestreckt worden sei. Diese Aufgabe stellte Archimedes zunächst vor Probleme, da die Krone natürlich nicht zerstört werden durfte.
Der Überlieferung nach hatte Archimedes schließlich den rettenden Einfall, als er zum Baden in eine bis zum Rand gefüllte Wanne stieg und dabei das Wasser überlief. Er erkannte, dass die Menge Wasser, die übergelaufen war, genau seinem Körpervolumen entsprach. Angeblich lief er dann, nackt wie er war, durch die Straßen und rief „Heureka!“ („Ich habe es gefunden“).
Um die gestellte Aufgabe zu lösen, tauchte er einmal die Krone und dann einen Goldbarren, der genauso viel wog wie die Krone, in einen bis zum Rand gefüllten Wasserbehälter und maß die Menge des überlaufenden Wassers. Die Krone verdrängte dabei mehr Wasser als der Goldbarren. Sie hatte somit bei gleicher Masse ein größeres Volumen. Sie musste also aus einem Material geringerer Dichte, also nicht aus reinem Gold, gefertigt worden sein.

 

Archimedisches Prinzip

Das archimedische Prinzip ist nach Archimedes benannt, der als erster diesen Sachverhalt in seinem Werk Über die schwimmenden Körper formulierte. Es lautet:

 

„Der statische Auftrieb eines Körpers in einem Medium ist genauso groß wie die Gewichtskraft des vom Körper verdrängten Mediums.“

 

Das archimedische Prinzip gilt in allen Fluiden, d. h. in guter Näherung in Flüssigkeiten und in Gasen. Schiffe verdrängen Wasser und erhalten dadurch Auftrieb. Da die mittlere Dichte eines Schiffes geringer als die Dichte von Wasser ist, schwimmt es an der Oberfläche. Auch Ballone und Luftschiffe machen sich diese Eigenschaft zunutze. Sie werden mit einem Gas befüllt, dessen Dichte geringer ist als die der umgebenden Luft. Diese Gase (z. B. Helium oder Wasserstoff) haben von Natur aus eine geringere Dichte als Luft; in Heißluftballons und Heißluft-Luftschiffen wird die Luftfüllung mit Hilfe von Gasbrennern erwärmt, wodurch ihre Dichte abnimmt. 

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Hinweis: Die Quellenangaben zu diesem Text sind am Ende dieser Internetseite zu finden.


Der Flaschentaucher [4:34]

[Flaschentaucher, Flaschenteufel, cartesischer Taucher] - Mit einfachsten Zutaten wird ein Flaschentaucher gebaut und vorgeführt. Anschließend werden an einer Animation die Vorgänge erklärt.

→ siehe auch: Der Auftrieb als Grundlage für die Luftfahrt (Themenseite Luftfahrt)



Wärmelehre - Thermodynamik
Optik
Astronomie

Bionik - Brückenbau
Technische Industrialisierung
Lern-Archiv


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Quellenangaben zu den Inhalten auf dieser Seite


Infotext ([01] Mechanik - Körper und ihre Eigenschaften)

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Text basiert auf den Artikeln Körper (Physik) und Chemischer Stoff aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Der Text wurde von Andreas Rueff überarbeitet und auf der Grundlage didaktischer Überlegungen angepasst und gekürzt. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Infotext ([03/04/05] Mechanik - Kräfte und ihre Wirkung)

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Text basiert auf den Artikeln Kraft und Isaac Newton aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Der Text wurde von Andreas Rueff überarbeitet und auf der Grundlage didaktischer Überlegungen angepasst und gekürzt. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Infotext 1 ([05/06] Mechanik - Hookesches Gesetz)

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Text basiert auf den Artikeln Hookesches Gesetz und Robert Hooke aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Der Text wurde von Andreas Rueff überarbeitet und auf der Grundlage didaktischer Überlegungen angepasst und gekürzt. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Infotext 2 ([05/06] Mechanik - Sir Isaac Newton)

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Text basiert auf den Artikeln Newton (Einheit) und Isaac Newton aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Der Text wurde von Andreas Rueff überarbeitet und auf der Grundlage didaktischer Überlegungen angepasst und gekürzt. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Infotext ([07/08] Mechanik - Schwere Masse / Träge Masse)

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Text basiert auf den Artikeln Masse_(Physik) und Kilogramm aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Der Text wurde von Andreas Rueff überarbeitet und auf der Grundlage didaktischer Überlegungen angepasst und gekürzt. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Infotext ([12/13/14] Mechanik - Der Auftrieb im Wasser)

Creative Commons Lizenzvertrag Dieser Text basiert auf den Artikeln Archimedisches Prinzip und Archimedes aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). Der Text wurde von Andreas Rueff überarbeitet und auf der Grundlage didaktischer Überlegungen angepasst und gekürzt. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.